1. Mannschaft - FC Schweina-Gumpelstadt

31. Okt. 2026, um 15.00 Uhr
1. Mannschaft - FC Schweina-Gumpelstadt
15:00 Samstag 31. Okt
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VfL Meiningen - FC Schweina-Gumpelstadt

Punkteteilung für den VfL

Auch im dritten Heimspiel nacheinander konnten die Theaterstädter keinen Sieg erringen. Die Gäste aus Schweina überzeugten trotz ihrer Besetzungsprobleme durch Kampf- und Einsatzbereitschaft und verdienten sich den Punkt am Ende redlich. Mitte der zweiten Halbzeit waren sie sogar näher am Dreier. Wilhelm verpasste mit seinem Versuch, den Ball über Schöbel zu heben, die große Möglichkeit zur Vorentscheidung. So blieb es bei einem 1:1 und dem Verlust der Tabellenführung für den Gastgeber.

In einem insgesamt sehr ansehnlichen Spiel zweier langjähriger Rivalen überraschte Schweina mit seiner offensiven Ausrichtung, die die Einheimischen immer wieder vor Probleme im geordneten Spielaufbau stellte.

Auch kleinere Unkonzentriertheiten kamen dazu, sodass in der ersten Halbzeit nur wenige Einschussmöglichkeiten zu verzeichnen waren. Erst in der 21. Minute wurde es einmal gefährlich, doch der Abschluss von Döll strich am langen Pfosten vorbei. Auf der Gegenseite fand Walter in Schöbel seinen Meister. In den letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit wurde die Partie hitziger, weil Schiedsrichter Geißler aus Rudolstadt seiner Linie nicht immer treu blieb und auch das Zusammenspiel mit den Assistenten nicht klappte. Zunächst wurde Fichtmüller in letzter Sekunde geblockt, ehe Walter auf der Gegenseite Schöbel nicht überwinden konnte. Auch Aljija hatte an diesem Tag kein Glück bei seinen Versuchen aus der Distanz.

Kurz vor dem Seitenwechsel ging die Spielgemeinschaft aus Schweina konsequent im gegnerischen Strafraum drauf. Strauss entschied sich fälschlicherweise für das Dribbling, statt das Leder wegzuschlagen, und Walter war der Nutznießer, als er dadurch zum Führungstreffer kam. Aljija hatte nach einer Ecke von Franke mit seinem Kopfball noch die Möglichkeit zum Ausgleich, doch sein Kopfball strich über den Querbalken.

rotz der etwas konsequenteren Halbzeitansprache durch Trainer Kißling änderte sich im zweiten Abschnitt nicht viel. Der Gastgeber leistete sich zu viele ungenaue Abspiele, sodass der Gast wenig Mühe hatte, den Gegner frühzeitig erfolgreich zu stören. In der 47. Minute rettete Schöbel mit einem guten Reflex seine Mannschaft vor einem höheren Rückstand, als Fischer frei vor ihm auftauchte. Auch sein Gegenüber Holland-Moritz zeigte nun einmal mehr sein Können und hielt seinen Kasten vorerst sauber. Die Meininger verwerteten ihre Abschlüsse nicht energisch und konzentriert, wie Daneyko in der 58. Minute.

Wenig später hatte Walter, wie eingangs beschrieben, die große Gelegenheit zum 0:2, doch der Meininger Schlussmann hielt sein Team im Spiel. Meiningen wurde nun offensiver, Chancen blieben aber weiterhin Mangelware, weil der letzte oder entscheidende Pass unsauber gespielt wurde. Nachdem Gromm die Ausgleichschance vergab, brachte der eingewechselte Grahmann nochmals Belebung ins Meininger Spiel. Seine erste Eingabe von der rechten Seite konnte Daneyko noch nicht erfolgreich abschließen, der zweite Versuch gelang dann umso besser. Eine Viertelstunde vor Schluss brachte Grahmann den Ball diesmal flach in die Mitte, und Daneyko drückte das Leder am zweiten Pfosten zum verdienten Ausgleich über die Linie.

Obwohl der VfL im Anschluss alles nach vorne warf und mit Jacobs und Oehrig weitere Offensivkräfte brachte, brachte Schweina das Ergebnis über die Zeit und verdiente sich den Punkt am Ende redlich.


M. Kißling (Trainer VfL): „Ich bin heute überhaupt nicht zufrieden mit unserem Spiel, weil zu viele Unsauberkeiten in den Pässen uns immer wieder in Schwierigkeiten gebracht haben. Dies müssen wir umgehend abstellen, wenn wir weiter oben mitspielen wollen, denn gerade die Heimspiele sollten wir positiv gestalten. Die dritte Punkteteilung in Folge tut schon weh.“


R. Heger (Trainer Schweina): „Natürlich bin ich zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft, welche Einsatzbereitschaft sie heute an den Tag gelegt hat. Vor der Partie hätte ich gerne den Punkt mitgenommen, aber jetzt muss ich sagen, dass es hätte mehr sein können. Bei unseren Möglichkeiten vor dem Ausgleich hätten ein wenig mehr Konzentration und das zweite Tor für meine Mannschaft dazu geführt, dass es drei Punkte geworden wären.“

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