Wintertriathlon im Joglland

Triathlonclub Kagran
13. Jan. 2026

Am 10. Jänner zogen unsere beiden Gallier aus dem kleinen Dorf Galgran, Stefanix und Klauserix, ins ferne Jogland aus, um die Ehre ihres Dorfes bei den winterlichen Spielen im Triathlon zu verteidigen. Diese, selbst im winteraffinen Österreich, Veranstaltung mit Exotenstatus, in der aber sogar Europa- und Weltmeisterschaften ausgetragen werden, kürte an diesem Neumondtag bei Wind und Kälte ihre eigenen Helden.

Die Herausforderung bestand darin zuerst zu laufen, dann mit dem MTB fortzufahren und abschließend noch langzulaufen. Auf Schnee und Eis. Umgeben von einer Schar von grünen NebendorfbewohnerInnen, einer kleinen Horde Monkeys, die das Radfahren und Langlaufen erlernt haben, sowie einigen weiteren seltsam anmutenden Männchen und Weibchen, die sich auf dem ungewohnten Terrain deutlich wohler fühlten, wagten sich unseren beiden Helden in dieses Abenteuer.

Auf der Aufwärm- und Streckenbesichtigungsrunde erschien Stefanix und Klauserix noch alles machbar, die Anstiege fahrbar und die Abfahrten erholsam.

Auch beim CheckIn konnten unsere beiden ihr profundes Wissen, wie man drei Sportarten aneinanderreiht, ohne beim Wechseln zu viel Zeit zu verlieren, ausspielen – wenngleich die hier verwendete Ausrüstungen ihnen schon einigen Respekt abverlangte.

Beim Start ging es in einer großen Gruppe am Schießplatz vorbei Richtung Gasthof, doch anstatt dort einzukehren, folgte unmittelbar eine Spitzkehre und dahinter ging es den Berg hinauf. Oben angekommen wunderten sich unsere beiden Helden sehr. Es schien, als hätten es alle anderen furchtbar eilig – denn sie waren bereits am Weg ins Tal! Gott sei Dank wurden die beiden doch von dem einen oder anderen bekannten Nachbarsdorfbewohner eingeholt. Gemeinsam wurde ihnen klar, dass sie sich auf der richtigen Strecke befanden. Runde um Runde zogen sie um den Teich, durch die winterliche Landschaft, ihre warme Halle vermissend oder zumindest diese lange, flache Allee zu Hause.

Während sich aber das Laufen noch halbwegs gewohnt anfühlte, so erkannten die beiden nach dem Wechseln auf das Rad recht rasch, wo der Trainingsschwerpunkt vor einem erneuten Winterabenteuer liegen sollte: Schnee bergauf-, Schnee bergab, Rillen, Löcher und so manche Stelle zum Schieben…hoffentlich gibt es im nächsten Winter wieder soviel Schnee, damit das trainiert werden kann und sie sich die Wadenkrämpfe ersparen. Offen und ehrlich muss aber erwähnt sein, dass die Heldengeschichten anderer Dorfeinwohner aus der Vorzeit vom weit, weit entfernten Villach noch schlimmer geklungen haben. Und so kam es, wie es kommen musste, Stefanix und Klauserix trafen sich in der zweiten Wechselzone. Aber nicht für Kaffee und Kuchen, nicht mal für einen warmen Tee gab es. Stattdessen tauschten sie das Rad gegen Ski und Stöcke. Und es kam wie es kommen musste. Diese ungewohnten Bewegungen, vor allem in der Reihenfolge führten dazu, dass nun die Oberschenkelmuskulatur Protest einlegte. Vor allem beim Anstieg zum sagenumwogenen Teufelsberg, den es gleich fünf Mal zu bezwingen galt. Aber es wären nicht Stefanix und Klauserix, wenn sie sich von diesen Unwegsamkeiten hätten aufhalten lassen. Tapfer – vielleicht kurzzeitig fluchend, gelegentlich flehend, dass sich die Muskeln wieder entspannen mögen, aber nie hadernd – spulten sie Kilometer um Kilometer ab...und erreichten nach knapp über zwei Stunden das ersehnte Ziel. Ein weiteres Abenteuer des Lebens gemeinsam geschafft!

Gerne können wir euch mehr von diesem Abenteuer erzählen …

… und mit Sicherheit wird es jedenfalls bald neue Abenteuer geben

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