[Herren 1] Gegen Ende geht der HR die Puste aus

Nordpfälzer Wölfe
19. Mrz. 2026

Lange lag die Handball-Region (HR) Göllheim/Eisenberg/Asselheim/Kindenheim am Samstagabend in Führung. Am Ende gab es keine Punkte. Der Trainer nennt die Gründe.

Gegen den Tabellenzweiten der Verbandsliga zeigten die „Nordpfälzer Wölfe“ über weite Teile eine richtig starke Partie. „In der ersten Halbzeit waren wir voll im Soll“, attestierte Kerber seinem Team eine starke Leistung. Nach 27 Minuten lag die HR mit 15:10 in Front, war in Überzahl und hatte die Möglichkeit, die Führung durch einen Siebenmeter weiter auszubauen. Allerdings ging der Strafwurf nicht ins Tor und auch aus der Überzahl konnten die „Wölfe“ kein Kapital schlagen. „Wir hätten vielleicht mit sechs oder sieben Toren Vorsprung in die Pause gehen müssen“, haderte Kerber, der seinem Team eine starke Leistung in der Abwehr bescheinigte.

Ober-Hilbersheim fiel im Angriff wenig ein. Die HR hatte das Spiel im Griff. Nach der Pause schmolz der Vorsprung. Der Tabellenzweite konnte nach 45 Minuten erstmals in Führung gehen und gab diese bis zum Schlusspfiff auch nicht mehr ab. „Die ersten Minuten nach der Pause haben wir verschlafen und waren nicht mehr bissig genug“, nannte Dimitri


Kerber die Gründe, warum Ober-Hilbersheim wieder zurück ins Spiel kam. Zudem leisteten sich die „Wölfe“ wieder den Luxus, die ein oder andere hundertprozentige Chance nicht zu nutzen.

Einbruch in der Schlussphase

Viel mehr als das beschäftigte Kerber aber die Tatsache, dass es nicht der erste Einbruch seines Teams in der Schlussphase war, was die HR schon ein paar Punkte gekostet hat. Die „Wölfe“ haben ein Fitnessproblem. „Wir haben die letzten Spiele gegen die Topteams alle erst am Ende verloren. Wir haben das Potenzial, gegen jeden Gegner in dieser Klasse mitzuhalten, sind aber in der entscheidenden Phase zu unfit“, redet der Übungsleiter Klartext und schaut schon auf die kommenden Aufgaben: „Trotz allem war es ein starkes Spiel der Jungs. Nächste Woche müssen wir wieder dieselbe Intensität auf die Platte bringen.“ Bester HR-Schütze war einmal mehr Anton Neiß mit sieben Treffern.


Text: Michael Hehn

Foto: Juri Tromsdorf

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