[Herren 1]„Nordpfälzer Wölfe“ wollen nachlegen

Nordpfälzer Wölfe
22. Jan. 2026

Selbstbewusst treten die „Nordpfälzer Wölfe“ beim HSV Alzey an. Dabei setzen sie wieder auf einen Angreifer, der auf einer für ihn ungewöhnlichen Position spielt.

Am Samstag steht der Handball-Region (HR) Göllheim/Eisenberg/Asselheim/Kindenheim die zweitkürzeste Auswärtsfahrt der Saison bevor. Das HR-Team trifft um 20 Uhr auf den gastgebenden HSV Alzey und will dort nach dem erfolgreichen Rückrundenauftakt zwei weitere Punkte einfahren.

Lange Zeit war der HSV Alzey Teil der Spitzengruppe in der Verbandsliga. Allerdings haben die Rheinhessen ihre letzten fünf Partien allesamt verloren, sodass sie mittlerweile mit 10:14 Zählern auf den sechsten Tabellenplatz abgerutscht sind. Mit einem Sieg könnten die „Nordpfälzer Wölfe“, die aktuell mit 14:10 Punkten Fünfter sind, am Samstag einen Konkurrenten um die Qualifikation für die eingleisige Verbandsliga auf Distanz halten.

„Wölfe“ wollen wieder Kampfgeist zeigen

„Unser Ziel ist es, mit zwei Punkten nach Hause zu fahren. Wenn wir mit dem gleichen Kampfgeist wie letzte Woche gegen Nieder-Olm spielen, kann uns das auch gelingen“, meint Samuel Boger, der in dem angesprochenen Spiel am vorigen Wochenende den entscheidenden Siegtreffer für die HR erzielte. Dass er es war, der mit seinem Tor den Sieg gegen das Schlusslicht rettete, realisierte Samuel Boger erst gar nicht. „Im ersten Moment habe ich gar nicht darauf geachtet, dass dieses Tor der entscheidende Treffer war“, erklärt der 24-jährige Eisenberger, der als Anlagenmechaniker arbeitet.

Beruf, Schule und Handball

„Aktuell gehe ich noch auf die Abendschule. Da bleibt neben Beruf, Schule und Handball leider kaum noch Zeit für andere Hobbys“, erzählt der Rechtsaußen, der als Rechtshänder auf einer für ihn ungewöhnlichen Position spielt. Normalerweise ist das den Linkshändern vorbehalten, weil diese einen besseren Wurfwinkel erreichen können. „Es hat etwas gedauert, bis ich mich daran gewöhnt habe, aber wenn man den Dreh erst mal raushat, ist das gar nicht so schwer“, erklärt Samuel Boger, der meint, dass er noch etwas ruhiger beim Abschluss werden müsse: „Meine Schwäche ist es, dass ich mir häufig zu früh den Wurf nehme.“

Die zweite Herrenmannschaft ist nach einer fünfwöchigen Pause auch wieder im Einsatz. Sie spielt Samstag um 18 Uhr bei der MSG Niederfeld/Oggersheim (Loschky-Halle). Die Damen haben dagegen an diesem Wochenende spielfrei.


Text: Michael Hehn

Foto: Juri Tromsdorf

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