ENDSPIEL GEGEN WABÜ STEHT BEVOR

SG Auerbach/Pegnitz
31. Mrz. 2026

HANDBALL-OBERLIGA Die SG Auerbach/Pegnitz unterliegt Rimpar deutlich und muss bis zum 11. April zittern.


Harald Weidmann

Die Saison in der Handball-Oberliga ist beendet. Eigentlich. Während sich im Süden der TSV Ottobeuren am letzten Spieltag zum Meister krönte, stand im Norden der HC Erlangen III schon länger als Aufsteiger in die Regionalliga fest. Der TSV Herrsching ging erst nach dem Finale des gewonnenen direkten Vergleichs vor dem punktgleichen TSV Simbach als Süd-Vize durchs Ziel und nimmt an der Aufstiegsrelegation teil. Dort wartet die SG DJK Rimpar II, deren Teilnahme seit der vorigen Woche feststand.

Die „Jungwölfe“ hatten zu ihrem Abschluss die SG Auerbach/Pegnitz zu Gast. Das Team um Nicholas Neupert und Daniel Schalanda war ohne Paul Neuß und Johannes Förster, dafür mit Julius Traßl aus der zweiten Mannschaft angereist. Hatte man vor dem Spiel noch Hoffnung, die Gastgeber würden ihre Kräfte für die Relegation schonen, wurde man schnell eines Besseren belehrt.

Zwar ging die SG mit 2:0 in Führung und hatte auch in der sechsten Minute noch einen knappen Vorsprung (3:4), doch nur vier Minuten später hatten die Unterfranken das Spiel mit einem 5:1-Lauf zu ihren Gunsten gedreht (8:5). Wieder einmal machten sich die Gäste das Leben durch individuelle Fehler und vergebene Chancen selbst schwer und mussten früh einem Rückstand hinterherlaufen. Rimpar verwaltete das Spiel geschickt und ließ die Auerbach nicht näher als auf zwei Tore herankommen. Als beim Stand von 20:17 die Seiten gewechselt wurden, hatte man dennoch nicht den Eindruck, die Blau-Weißen wären chancenlos.

Die zweite Halbzeit begann die SG wegen einer Zeitstrafe Sekunden vor der Pause in Unterzahl. Die Gastgeber nutzten diese Schwächung und erhöhten um zwei und gleich darauf in eigener Unterzahl um einen dritten Treffer (23:17). Die Vorentscheidung war gefallen, allein die Pegnitzer wollten sich zu diesem frühen Zeitpunkt noch nicht geschlagen geben. Zweimal traf David Klima und einmal Torhüter Max-Anton Seiffert, der, wie in der ersten Hälfte John Martin, den Ball direkt ins leere Tor der „Jungwölfe“ wuchtete (23:20). Noch war genug Zeit, doch noch die Wende herbeizuführen.

Die DJK erhöhte Tempo und Spielstand, der Vorsprung wuchs bis zur 40. Minute auf 29:22, aber schon zwei Minuten später hatte die SG diesen wieder auf fünf Tore verkürzt (30:25). Dann jedoch brachen alle Dämme. Unaufhaltsam zog Rimpar seine Kreise und ließ sich weder durch einzelne Gegentore noch durch einen vergebenen Strafwurf oder durch Auszeiten Auerbachs unterbrechen. 12:4 lautete die Bilanz der letzten Viertelstunde und 42:29 das aus Sicht der Gäste bittere Endergebnis.

Noch hatte man Hoffnung im Lager der Blau-Weißen, denn ein Sieg des TSV Roßtal bei der HSV Hochfranken hätte den Ligaerhalt dennoch gesichert. Hochfranken hätte als dritter Absteiger neben der DJK Waldbüttelbrunn II (WaBü) und dem MTV Stadeln festgestanden und der TV Marktsteft wie auch die HSG Lauf/Heroldsberg hätten selbst im Falle einer Niederlage der SG im Nachholspiel wegen des direkten Vergleichs das Nachsehen gehabt. Hätte, wäre, wenn. Die HSV (20:24 Punkte) gewann und überholt die SG (19:23) nicht nur, sondern verdrängt diese auch auf den ersten Abstiegsplatz.

Mit einem Remis gegen WaBü würde Auerbach dank des direkten Vergleichs wieder vorbeiziehen, mit einem Sieg entgeht man nicht nur einer eventuellen Abstiegsrelegation, sondern landet sogar auf Platz sechs. Die Vorgabe für den 11. April ist somit klar.

Bereit loszulegen?

Erforsche SportMember oder erstelle dir gleich ein Konto und beginne damit, deinen Verein einzurichten. Falls du Fragen haben solltest oder Hilfe brauchst, steht dir unser Support gerne zur Seite.
Was kostet es?
Welches Paket braucht euer Verein? Basic oder PRO?
Preise
Funktionsübersicht
Keine zwei Vereine sind gleich - unsere Vereinssoftware passt zu jedem
Funktionsübersicht