SG-Handballer verlieren ihr Playoff-Spiel beim ESV Regensburg

SG Auerbach/Pegnitz
23. Mai. 2022

Die Handballer der SG Auerbach/Pegnitz unterlagen beim ESV 1927 Regensburg klar mit 40:21 (19:13) und mussten damit auch im zweiten Auswärtsspiel eine Niederlage einstecken. Während die Domstädter noch immer auf fremde Hilfe angewiesen sind, rückten sie mit nun 9:7 Punkten auf Rang Drei vor und wahrten zumindest ihre Chancen auf den Aufstieg. Die SG hingegen hat zwar ihr Schicksal noch immer in eigener Hand, muss nun aber sowohl das Landkreisderby gegen den HC Sulzbach-Rosenberg am kommenden Sonntag, wie auch das letzte Spiel am Pfingstsonntag in Roding gewinnen, um den Aufstieg feiern zu können.
ESV 1927 Regensburg – SG Auerbach/Pegnitz 40:21 (19:13)


Auch ihre zweite Auswärtspartie der Play-Off-Runde musste die SG Auerbach/Pegnitz verloren geben und kam dabei beim ESV 1927 Regensburg mit 40:31 deutlich unter die Räder. Auf der Suche nach den Gründen für eine derartige Schlappe kann man zumindest die Tribüne ausschließen, denn von den wenigen Zuschauern, die zugegen waren, waren die meisten Fans der SG. Nicht nur für Karsten Herold, der schon nach drei Minuten gezwungenermaßen mit der Schulter seines Kollegen Paul Neuß nähere Bekanntschaft schloss und nur noch phasenweise eingesetzt werden konnte, lag der Hauptgrund in der ungenügenden Abwehrarbeit. „Zunächst einmal muss man sagen, dass Regensburg ein sehr starkes Spiel gemacht hat. Leider sind wir nicht wirklich kompakt gestanden und haben uns zu wenig geholfen. Wir haben zu wenig Zweikämpfe gewonnen und auch die Torhüter hatten nicht ihren besten Tag. In der Summe war es auf allen Positionen durch die Bank zu wenig, obwohl wir gut vorbereitet waren.“ Daneben waren einzelne Positionen ungewöhnlich erfolglos im Abschluss. So traf man sowohl von außen, als auch vom Kreis jeweils nur einmal. Sieht man sich den Spielverlauf an, zeigt sich, dass die Gäste zu keiner Zeit wirklich im Spiel waren. Letztmals in der achten Minute leuchtete ein Unentschieden von der Anzeigentafel (4:4), bevor sich die Domstädter langsam aber stetig absetzten. Nach einer knappen Viertelstunde betrug der Vorsprung der Hausherren vier Tore (9:5), in der 22. Minute waren es bereits sechs (14:8). Selbst ein vergebener Strafwurf hinderte die Gastgeber nicht, denn der Abpraller wurde zum 15:8 verwandelt. Thomas Raß und Maxim Pankraz, der erfolgreichste SG-Werfer, verkürzten zwar auf 15:10, doch der ESV hielt nach einer Auszeit den Gast bis zur Pause auf einem sicheren Abstand von fünf bis sechs Toren. Beim letztlich vorentscheidenden Stand von 19:13 wurden die Seiten gewechselt.
Die zweite Halbzeit ist schnell erzählt. Nach etwa 15 Minuten konnte Alexander Tannenberger noch einmal verkürzen (31:24), bevor der ESV mit einem Zwischenspurt den Sack in der 50. Minute endgültig zumachte (35:24). Nach zwischenzeitlicher Elf-Tore-Führung (37:26) nahmen die Eisenbahner in den letzten Minuten den Fuß etwas vom Gas und erlaubten eine minimale Ergebniskosmetik. Für die Trainer war besonders ärgerlich, dass das Team versäumte zu zeigen, dass es in der Lage ist, auch die sogenannten „Big Points“ zu machen. Es sei nicht genug, Spiele während der Saison mit 15 oder mehr Toren zu gewinnen, wenn man dann, wenn es darauf ankommt, nicht in der Lage ist, ebenfalls dagegen zu halten. „Zumindest auswärts war da bisher etwas dran“ gab auch Karten Herold zu. Gleichzeitig verwies er auf die Erfolge in der eigenen Halle. „Da haben wir bisher die „Big Points“ souverän geholt.“ Durch die Niederlage kommt dem Landkreisderby am nächsten Sonntag gegen den HC Sulzbach-Rosenberg nun eine alles entscheidende Rolle zu. „Das Team hat sich nach dem Spiel nochmal ohne Trainer zusammengesetzt und sich auf nächsten Sonntag eingeschworen. Selbstverständlich werden wir alles dafür tun, das Derby daheim zu gewinnen. Wir hätten gegen Sulzbach selbst bei einem Sieg heute für den Aufstieg unbedingt gewinnen müssen. Noch haben wir alles in eigener Hand und es hat sich letztlich nichts entscheidend verändert.“
 
Statistik:
ESV 1927 Regensburg: Kien, Miersch, Simbeck B. (5), Zulawski (5), Ehlis (4), Herzberg (2), Fuchs (7), Bayer, Mertens (3), Deml (1), Simbeck J. (4), Hiersemann (1), Schaller (8/2)
SG Auerbach/Pegnitz: Seiffert, Kroher, Bauer (4), Tannenberger (5), Deinzer (1), Bürger (1), Raß (5), Herold, Podlech, Pankraz (10/4), Schalanda, Förster, Neuß (5)
Strafwürfe: 2/3 : 4/4 (Schaller 2/3 – Pankraz 4/4)
Strafzeiten: 2 : 1
Schiedsrichter: Fritz Prenißl, Karl-Heinz Späth
Spielfilm: 0:1, 3:1, 3:3, 4:4, 9:5, 10:7, 13:7, 14:8,15:8, 15:10, 18:13, 19:13 – 19:14, 26:21, 30:22, 31:24, 35:24, 40:31

Harald Weidmann

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